Oboe PDF Drucken E-Mail

Die früheste Abbildung eines Oboenvorläufers stammt aus dem Jahre 3000 v. Chr. Schon während der Antike gab es Oboenähnliche Instrumente wie den griechischen Aulos oder die römische Tibia.

Letztendlich entstand sie im 17. Jahrhundert aus der Schalmei. Die so genannte Barockoboe hatte zunächst sieben Grifflöcher und zwei Klappen. Im Laufe der Zeit wurde sie von Holzblasinstrumentenbauern weiterentwickelt, enger mensuriert (Französische Bohrung) und mit einer ausgefeilten Mechanik versehen.

Von da an wurde sie in sämtlichen Stilen der Musik, von den klassischen, wie der Kammermusik, in Orchestern oder auch Solisten-Konzerte, bis hin zum Jazz und Rock verwendet.


Ziele und Inhalte des Unterrichts :


 - Vermittlung der rhythmischen Grundlagen (Taktarten, Notenwerte usw.)
 - Erlernen der für die Oboe üblichen Notenschreibweise
 - flüssiges “vom Blatt lesen” der Notationen
 - erlernen der notwendigen Blastechnik


bei entsprechendem Fortschritt in den Grundlagen :

 - Improvisation
 - freies Spiel mit anderen Musikern



Voraussetzungen :

Die wichtigste Voraussetzung für das  Erlernen der Oboe  ist wohl das Geschick des individuellen Schülers, da die Oboe ein hohes Maß des selbigen fordert.

Weiterhin sollte, wie bei nahezu allen Blasinstrumenten, die Zahn- und Kieferentwicklung der angehenden Schülers (zumindest annähernd) abgeschlossen sein.


Informationen zum Instrument :

Die Oboe ist verhältnismäßig leise spielbar und somit auch zum Üben in der näheren Umgebung von Nachbarn geeignet.

Auf Grund der komplexen Mechanik allerdings ist selbst ein Einsteigerinstrument sehr kostspielig und wird (als Neupreis) mit mindestens 1500-2000 Euro zu Buche schlagen, weswegen wir unbedingt zu einem Beratungsgespräch mit dem Lehrer raten, ehe ein Instrument gekauft wird.
 
 

PA - Verleih